Cybermobbing an der Schule [Theaterstück „Fake“]-2018

Am 6. November 2018 wurde am Wolterstorff-Gymnasium Ballemstedt das Theaterstück „Fake“ aufgeführt. Die SoR-AG hatte dieses organisiert. Es nahmen die Jahrgangsstufen 7 und 8 daran teil. Zwei Schauspieler reisten aus Berlin an und stellten verschiedene Charaktere dar. Der Inhalt des Theaterstücks handelte über Cybermobbing. Die  Einführung in das Stück begann damit, dass der Charakter Lea zu einer Agentur ging und angenommen wurde. Weiter ging es dann so: Die damalige beste Freundin von Lea wurde eifersüchtig, da sie eine Absage von der Argentur erhielt. Daraufhin verbreitete sie bei ihrem und Leas Bandkollegen die Lüge, dass Lea aus der Band aussteigen will. Ausgerechnet an diesem Tag, wollte jedoch jemand aus einem Tonstudio der Band bei der Probe zusehen, weswegen sich Wut unter den Bandmitgliedern ausbreitete. Auf den Plattformen, wo die Band  einen Account hatte, posteten sie, nachdem es sich herumgesprochen hatte, diese Lüge. Dies hatte zu Folge, dass ein riesiger Shitstorm auf Lea unter den Fans ausbrach. Danach begannen die Mobbing-Attacken auf Lea, erst im Internet dann auch in der Schule und es steigerte sich immer mehr. Zu diesem Zeitpunkt war sie mit Andy zusammen. Ein „Dreamboy“ für alle Mädchen. Was sie allerdings nicht wusste, dass ihr bester Freund Jo sie liebte. Diese Tatsache schwor herauf, dass er eifersüchtig war. Jo hackte sich deswegen in den Computer von Andy und spionierte ihn aus. Dadurch bekam er heraus, dass dieser mit Nadine unter einer Decke steckte. Mit den herausgefundenen Informationen wollte er dann Nadine zur Rede stellen und versendete eine E-mail an sie im  Namen von Andy. Nadine wollte trotz des Gesprächs mit Jo Lea nicht helfen und ging vom vereinbarten Treffpunkt, nachdem ihm geraten hat aus dem Park zu verschwinden , da Andy herausfand das Jo über seinen Namen ein E-mailversendete. Für Andy war die Liebe zu Lea natürlich nur ein Spiel weshalb er sich von Lea trennte. Lea war verzweifelt und aus dieser Verzweifelung suchte sie den Speicher einer Scheune auf, den Jo für sie und sich eingerichtet hatte. Dort brach ein Feuer aus, aber zum Glück konnte Jo sich denken, wo Lea sich aufhält, fand sie und rief den Notarzt. Lea kam daraufhin ins Krankenhaus und für einige Monate in die Psychiatrie. Das Ende der Geschichte wurde offen gelassen, um die Schüler zum Nachdenken zu bewegen.

Im Anschluss des Theaterstücks konnten die Schüler Fragen an die Schauspieler über das Theaterstück oder eigenen Erfahrungen mit Mobbing stellen.Worauf die Schauspieler antworteten oder über ihre Erlebnisse berichteten.

Dies war eine gelungen Veranstaltung der SOR-AG.

Autorin: Frauke Scherbaum, Klasse 7

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